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Hermann Hesse: In Sand geschrieben
Konzert: Freitag 18.11.2011, 19:30 Uhr
Evangelische Versöhnungskirche,
Dietrich Bonhoeffer Str. 1, Ingelheim am Rhein
Eintritt frei - Spende wird erbeten
„In Sand geschrieben“ bietet dem Publikum eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Gedichte Hermann Hesses neu für sich zu erschließen.
Hermann Hesse (1877-1962) war wie wenige in seiner Zeit ein Poet der Seele und der inneren Lebenswelt. Seine Dichtung, die um Sinn und Bedeutung unseres Lebens kreist, findet auch im 21. Jahrhundert durch die Zeitlosigkeit ihrer Thematik Widerhall.
Der Musiker und Lyriker Gernot Blume hat 19 Gedichte von Hermann Hesse neu vertont. Zusammen mit seiner Frau, der erfolgreichen amerikanischen Perkussionistin und Komponistin Julie Spencer, sowie mit der hochbegabten deutsch-äthiopischen Sängerin Menna Mulugeta, werden die Lieder in abwechslungsreichen Arrangements immer wieder überraschend interpretiert. Echos von Blues, Jazz, Pop, Kabarett, zeitgenössischer, klassischer Musik und romantischem Impressionismus verbinden sich mühelos mit der inneren Universalität der Texte, deren Aussage durch den Zauber einprägsamer Melodien verstärkt wird.
Rainer Maria Rilke: Der gebrochene Engel
Konzert: Samstag 12.11.2011, 20:00 Uhr
Schloss Alsheim,
Oberdorfstr. 49, 67577 Alsheim
Eintritt: 16,- Euro
Vorverkauf: 15,- Euro
Kartenvorbestellung unter:
post@schloss-alsheim.de
und
0 62 49 - 80 51 52 (Schloss Alsheim)
Literaturprojekt: “Der gebrochene Engel” –
neue Lieder zu Gedichten von Rainer Maria Rilke
Im Zentrum der Dichtung von Rainer Maria Rilke (1875-1926) steht die Erfahrung tiefer Gegensätze – jener von Mensch und Gott, Geist und Materie, Diesseits und Jenseits.
Diese Widersprüche und Kontraste fasst der Komponist dieses Programms, Gernot Blume, unter dem Leitmotiv “Der gebrochene Engel” zusammen – als Bild eines himmlischen Wesens mit allzu irdischer Gebundenheit. Zusammen mit seiner Frau, der amerikanischen Musikerin Julie Spencer führt Blume den Zuhörer auf eine Reise durch 18 Gedichte über die Freiheit der Seele, über den Verlust der Kindheit und der Selbstverständlichkeit des Paradieses, über den Wandel und die Vergänglichkeit der Welt, über Gottessehnsucht und die Abgründe menschlicher Einsamkeit, über das Glück der Musik, der Liebe und über die Hoffnung.
Die beiden international erfahrenen Musiker verleihen diesen Texten einen neuen und ergreifenden künstlerischen Ausdruck. “Der gebrochene Engel” vermittelt Rilke und die Bedeutung seiner Lyrik auf packende und zugängliche Art.
Rilke repräsentiert einen entscheidenden Weltenwechsel, der unsere Gegenwart in allen Bereichen nachhaltig mitgeprägt hat: den Umbruch in das zwanzigste Jahrhundert, einer Zeit, die von Industrialisierung, Technologie, neuen wissenschaftlichen Errungenschaften, Kriegen, Ideologienstreit, sowie gesellschaftlichen und kulturellen Umwälzungen gekennzeichnet war. Insofern kann Rilkes Dichtung auch helfen, uns selbst und unsere heutige Lebenswelt besser zu verstehen.
Julie Spencer spielt "Waterfalls"
Julie Spencer spielt die eigene Komposition "Waterfalls" in der Version für Solo Marimba. Aufgenommen beim Meisterkonzert 2007 im Rheinsaal der Villa Sachsen in Bingen/Rhein.
Hölderlin: Die Innerheit der Welt
Konzert: Freitag 2.9.2011, 19:30 Uhr
Aula der Hildegardisschule,
Holzhauserstraße 16, 55411 Bingen
Eintritt: 12,- Euro, Schüler: 6,- Euro
Karten sind im Vorverkauf in den Sekretariaten des Stefan George Gymnasiums und der Hildegardisschule sowie bei der Buchhandlung Schweikhard in Bingen erhältlich.
Am Freitag, den 2.9.2011 findet um 19:30 Uhr in der Aula der Hildegardisschule das letzte Konzert in der Projektreihe „Dichterlieder“ des Komponisten Gernot Blume statt.
Zur Aufführung kommt nach Heinrich Heine, Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke ein Programm mit 17 Liedern zu Gedichten von Friedrich Hölderlin. Das Konzert wird in Zusammenarbeit von der Hildegardisschule und dem Stefan George Gymnasium veranstaltet.
Die Gedichte Friedrich Hölderlins (1770-1843) gelten oft als schwierig, sperrig und eigenwillig. Ziel dieser Arbeit ist es, durch die musikalische Ausgestaltung der Texte ihre vermutete Unzugänglichkeit zu überwinden. Der revolutionäre Sprachstil des Dichters, in dem emotional geladene Naturbilder als Sprungbrett für Betrachtungen über Sinn, Bestimmung und Ziel menschlichen Lebens dienen, wird durch die Klangbilder anschaulich vermittelt.
Die Lieder werden von dem Komponisten zusammen mit seiner Frau, der amerikanischen Perkussionistin und Musikerin Julie Spencer in abwechslungsreichen Arrangements interpretiert.
Programm :: Die Innerheit der Welt
- 1. Aussicht
- 2. Hyperions Schicksalslied
- 3. Freundschaft
- 4. Menschenbeifall
- 5. Die Ehrsucht
- 6. Guter Rat
- 7. An eine Rose
- 8. Der Winter
- 9. An die klugen Ratgeber
Pause
- 10. Die Zufriedenheit
- 11. Höheres Leben
- 12. Der Spaziergang
- 13. Lebenslauf
- 14. Der Frühling
- 15. Der Sommer
- 16. Der Herbst
- 17. Hälfte des Lebens
Komposition: Gernot Blume
Musik: Gernot Blume & Julie Spencer
Sendetermin SWR Portrait Spencer-Blume
Liebe Freunde unserer Kunst,
Nach unserem erfolgreichen Konzert mit den Hesse-Liedern dürfen wir auf wiederholte Nachfragen darauf hinweisen, dass ein Portrait über unsere Arbeit im Rahmen der Sendung "Landesart" am Samstag, den 20.8.2011 ab 19:15 Uhr im SWR RP Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Klaus Mümpfers Jazznotizen
Rezension des Konzertes in der Villa Sachsen
Julie Spencer / Gernot Blume / Menna Mulugeta / Carl Clements mit Hermann Hesse-Programm „In Sand geschrieben“ in Bingen, 5. August 2011
Hermann Hesse: In Sand geschrieben
Konzert: Freitag 5.8.2011, 20 Uhr
Rheinsaal Villa Sachsen, Mainzer Str. 184, 55411 Bingen
Eintritt: 12,- Euro, Schüler: 6,- Euro
Vorverkauf: Tourist Info Bingen, Rheinkai 21
Tel: 06721 - 1 94 33
„In Sand geschrieben” bietet dem Publikum eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Gedichte Hermann Hesses neu für sich zu erschließen. Hermann Hesse (1877-1962) war wie wenige in seiner Zeit ein Poet der Seele und der inneren Lebenswelt. Seine Dichtung, die um Sinn und Bedeutung unseres Lebens kreist, findet auch im 21. Jahrhundert durch die Zeitlosigkeit ihrer Thematik Widerhall.
Der Musiker und Lyriker Gernot Blume hat 19 Gedichte von Hermann Hesse neu vertont. Zusammen mit seiner Frau, der erfolgreichen amerikanischen Perkussionistin und Komponistin Julie Spencer, sowie mit der hochbegabten äthiopisch-deutschen Sängerin Menna Mulugeta, werden die Lieder in abwechslungsreichen Arrangements immer wieder überraschend interpretiert.
Echos von Blues, Jazz, Pop, Kabarett, zeitgenössischer, klassischer Musik und romantischem Impressionismus verbinden sich mühelos mit der inneren Universalität der Texte, deren Aussage durch den Zauber einprägsamer Melodien verstärkt wird.
Das Konzert am 5.8.2011 wird vom SWR Fernsehen für ein Portrait des internationalen Künstlerpaares aufgezeichnet und markiert gleichzeitig den öffentlichen Beginn einer weiterführenden Zusammenarbeit von Gernot Blume und Julie Spencer mit Menna Mulugeta.
